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Ablauf einer Nabelschnurblutspende

Allgemeine Information vorab

Die Anmeldefrist für die öffentliche Spende beträgt mindestens 5 Wochen vor dem errechneten Termin

  • Die Spende von Nabelschnurblut ist ohne Risiko für Mutter und Kind und absolut schmerzfrei, denn die Blutentnahme aus der Nabelschnur findet erst nach der Abnabelung des Babys statt. Bei der Mutter werden lediglich Blutproben abgenommen, wie Sie es schon aus den Vorsorgeuntersuchungen kennen.
  • Als Eltern entstehen Ihnen keine Kosten. Finanziert wird die öffentliche Nabelschnurblutspende durch Spendengelder. Dafür geben Sie alle Rechte an dem Präparat  an die öffentliche Nabelschnurblutbank des Universitätsklinikums Erlangen ab.
  • Bei einer Geburt ab SSW 37+0 ist die Nabelschnurblutspende möglich, sofern Mutter und Kind wohlauf sind.
  • Für die öffentliche Spende gibt es strenge Ausschlusskriterien, die vor allem die Anamnese der Mutter betreffen. Leider können erfahrungsgemäß nur ca. 50% aller Schwangeren überhaupt zur Spende zugelassen werden. Ungefähr 25% der gesammelten Präparate erfüllen dann die für die Aufbewahrung erforderlichen strengen Qualitätskriterien. 
  • Als werdende Mutter müssen Sie eine Einverständniserklärung und einen Fragebogen zu Ihrem Gesundheitszustand (Anamnesebogen) ausfüllen. Sollten Sie beim Ausfüllen Fragen haben, stehen wir Ihnen unter 089-1259810 gerne zur Verfügung. 
  • Bitte beachten Sie, dass nur in für eticur) zertifizierten Entbindungseinrichtungen das Nabelschnurblut abgenommen werden kann. Sollte die gewünschte Einrichtung nicht dabei sein, können wir keine öffentliche Nabelschnurblutspende anbieten. Eventuell gehört Ihre Klinik aber zu den knapp 100 Kliniken bundesweit die Spendesets vorrätig haben. Wenden Sie sich daher bitte an die Klinik vor Ort.

So wird Ihr Baby zum Lebensretter

  • Ausschlusskriterien: Diese sind für eine öffentliche Nabelschnurblutspende sehr streng. Bitte überprüfen Sie als erstes anhand der Kriterien ob Sie grundsätzlich als Spenderin in Frage kommen.
  • Zeitvorgabe für die Anmeldung: Wenn Sie als Spenderin geeignet sind und noch mindestens 5 Wochen Zeit bis zum errechneten Entbindungstermin haben, registrieren Sie sich bitte über die Online Anmeldung für die öffentliche Nabelschnurblutspende. Eine kurzfristige Anmeldung ist dabei leider nicht möglich. (Spontan Spenden ist ausschließlich in jenen knapp 100 Kliniken möglich, die Spendesets vorrätig haben, dies ist bei den auf dieser Webseite gelisteten Kliniken jedoch nicht der Fall.)
  • Online-Anmeldung: Nach Ihrer Registrierung bekommen Sie eine automatische Email mit einem Bestätigungs-Link. Nach Aktivierung beginnen Sie mit der Auswahl der Entbindungsklinik. Danach folgen medizinische Fragen zur Anamnese. Per Email erhalten Sie dann automatisch das Formular mit Ihrer Einverständniserklärung.
  • Spendereignung: Aufgrund Ihrer Anamnesedaten wird die Spendereignung von Transfusionsmedizinern des Universitätsklinikums Erlangen geprüft. Sollten Sie nicht zur Spende geeignet sein, werden Sie darüber informiert.
  • Aufklärungsgespräch: Bei Eignung erhalten Sie einen Anruf, um mit Ihnen ein telefonisches Aufklärungsgespräch zu führen.
  • Einverständniserklärung: Bitte senden Sie uns Ihre Erklärung nach diesem Gespräch zu.
  • Zustelltermin: Einen Monat vor dem errechneten Geburtstermin melden wir uns, um einen Zustelltermin für die Entnahmebox zu vereinbaren. Wir senden Ihnen 3 - 4 Wochen vor dem Termin die Entnahmebox per Kurier zu und kündigen die Nabelschnurblutabnahme in Ihrer Klinik an.
  • Entnahmebox: Bitte bewahren Sie die Entnahmebox zu Hause bei Zimmertemperatur auf. Nach Ankunft in der Entbindungseinrichtung übergeben Sie diese Ihrem Arzt oder Ihrer Hebammen.
  • Entnahme mütterlichen Blutes: Je nach individuellem Ablauf kann die Entnahme der mütterlichen Blutproben vor oder nach der Geburt erfolgen.
  • Aktuelle Ergänzung zur Anamnese: Auf einem Formular geben Sie bitte aktuelle Änderungen zu Ihren medizinischen Angaben an und unterschreiben dieses in der Klinik.
  • Entnahme des Nabelschnurblutes: Direkt nach der Abnabelung wird das Nabelschnurblut aus der nur noch mit der Plazenta, aber nicht mehr mit dem Kind verbundenen Nabelschnur entnommen. Die öffentliche Nabelschnurblutspende ist möglich ab SSW 37+0.
  • Kurier: Das Klinikpersonal beauftragt den Kurier mit der Abholung der Entnahmebox.